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Spielbericht Schlebusch III - Bayer IV 7:1   Drucken  E-mail 
Beigesteuert von Manfred Birnkott  
Freitag, 18. November 2005
Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech hinzu. Die 1:7 Niederlage gegen Schlebusch 3 war eine schwere Prüfung für den Mannschaftsführer!

Seelig (1380) Milz (1510)

+ : -

Balduan (1520) Rodewald (1370)

0 : 1

Biskup (1525) Eva Liebsch (1226)

1 : 0

Piazza (1540)  Conrad Liebsch (1134)

1 : 0

Lutscher (-)  Osorio-Pulido (990)

1 : 0

Peters (1464) Kurochkin (832) 

1 : 0

Wogatzki (1450) Cwiklinski   (850)

1 : 0

Kayser (-)   Felix Liebsch (856)

1 : 0

Es stand recht zügig (nach 2 Stunden) 0-4. Milz hatte angekündigt, daß er wegen Unpässlichkeit möglicherweise nicht antreten könne, Osorio Pulido wurde nach 13 Zügen auf g2 mattgesetzt und die durchaus ansehnliche Kombination von Dimitri Kurochkin hatte ein kleines Löchlein, wodurch er die geopferte Figur nicht zurückbekam. Cwiklinski gelangte in ein Endspiel mit ungleichen Läufern, allerdings mit drei Minusbauern, was trotz guter Stellung des Königs letztlich nicht haltbar war.

Unser treuer Fan Timour tröstete mich aber bei seinem Abschied. Wir würden mindestens 2 Punkte holen. "Deine drei Sprösslinge stehen alle gut, nur der Horst Rodewald steht passiv" Diesmal war er kein guter Prophet. Es kam genau andersherum.

Felix Liebsch hatte tatsächlich eine klare Gewinnstellung erreicht. Zwei Mehrbauern, die eigenen Schwerfiguren am bereits zerzausten Königsflügel des Gegners massiert, die Mattkombi spielte sich eigentlich fast von selbst. Es kam allerdings das "Sandmännchen" und mein Jüngster sagte später, er habe plötzlich überhaupt nichts mehr gesehen. Nach einigen Ungenauigkeiten gelang es dem Gegner die Türme abzutauschen und mit der Dame einen entfernten Bauern zu schlagen. Das Endspiel war dann fast deckungsgleich mit der Partie von Erdmann am Dienstag verloren. Katastrophe Nr. 1 !!!

Conrad Liebsch hatte die klarste Gewinnstellung! 4 Mehrbauern, davon einer mit Läuferunterstützung bereits auf der drittletzten Reihe, dazu ein gegnerischer Läufer eingeklemmt auf der h-Linie, mit etwas Geduld einzukassieren. Wenn nicht auf beiden Seiten noch alle drei Schwerfiguren auf dem Brett gewesen wären, ich glaube der Gegner hätte unverzüglich aufgegeben. Allein der unrochierte König machte mir Sorgen. Es gelang dem Junior dann tatsächlich die Partie innerhalb von 4 Zügen komplett wegzuschenken. Der eigene eingestellte Läufer war mehr als ein Figurenverlust, denn dadurch gelang es dem gegnerischen eingesperrten Läufer sich mit Bauerngewinn wieder zu befreien. Nach weiteren 3 Zügen Aufgabe nach völligem Zusammenbruch der Stellung und des Spielers. Katastrophe Nr. 2 !!

Eva spielte mit feinem Händchen eine blitzsaubere Opferkomibination (2 Figurenopfer!!) und eroberte die Dame des Gegners. Es entstand eine sehr aussichtsreiche Stellung mit Dame und zwei Mehrbauern gegen drei Leichtfiguren (auf jeder Seite noch zwei Türme). Allerdings hatte sie enorm viel Zeit verbraucht. Dem zäh verteidigenden Ulrich Biskup gelang es seine Leichtfiguren zum Schutz des Königs zu formieren, sodaß eine kurzfristige Mattstellung nicht realisierbar war, insbesondere nicht bei 18 Zügen in 12 Minuten Restzeit. Jeder erfahrene Turnierspieler hätte nunmehr taktisch umgeschwenkt und einfach die Mehrbauern am Damenflügel laufen lassen. Aber Eva war so verbissen in das nicht zu findende Matt, daß sich kurz vor der Zeitüberschreitung im 35 Zug entnervt aufgab. Katastrophe Nr. 3  !!

Der vormals so defensiv stehende Horst Rodewald spielte zu später Stunde dann noch Schulbuchschach. Material ausgeglichen, hatte der Altmeister alle positionellen Vorteile auf seine Seite gebracht. Die einzige freie Linie unter der Kontrolle seiner Doppeltürme, ein zentraler Läufer gegen einen abseits stehenden Springer und eigene aktive Dame gegen defensive Dame des Gegners. Der bedauernswerte Karl Heinz Balduan konnte sich schließlich nur noch aussuchen, ob er matt gesetzt würde oder seine Dame hergab.

Die Mannschaftsehre war zwar gerettet, aber der Jugendwart ging trotzdem geschockt nach Hause (und vergaß sogar seinen Aktenkoffer am Spielort) !!

Auf ein Neues, beim nächsten Kampf!

Ulrich Liebsch


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